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Privates & Alltag

Postkarten für die Massen

workoutMomentan besuche ich zweimal in der Woche einen VHS-Sportkurs, um ein bisschen was für meine Gesundheit zu tun. Nachdem ich monatelang mit rausgerutschten Rückenwirbeln und Physiotherapie zu tun gehabt habe, ist es mein fester Vorsatz, es nicht wieder so weit kommen zu lassen. Bislang klappt das ganz gut – durch das regelmäßige Training habe ich weniger Rückenschmerzen und auch die Gesamtkondition fühlt sich irgendwie besser an. An sich würde ich mich auch gerne für einen Kurs im Winter anmelden – allerdings muss ich erstmal schauen, wie meine Arbeitszeiten konkret liegen werden. Momentan schaut es nämlich danach aus, dass ich an den meisten Tagen erst zwischen 19 und 20 Uhr abends zuhause sein werde, das wird dann schwer mit Sport.

Heute morgen kam ein dickes Paket von Easyprint bei mir an. Dort gibt es im Moment eine Promo-Aktion, wo man kostenlos 250OLYMPUS DIGITAL CAMERA Postkarten selbst gestalten und bestellen kann. Da ich öfters Kakao-Karten versende und diese eigentlich immer mit irgendwelchen Werbepostkarten im Umschlag stabilisiere, bot es sich an, das Angebot einmal auszuprobieren. Und was soll ich sagen – die Qualität ist okay, die Rückseite ziert das Logo von Easyprint. Für meine Zwecke vollkommen ausreichend und für lau einen Mehrjahresvorrat an Postkarten zu bekommen, ist schon wirklich hyper. 🙂

Gestern gab es wieder einmal einen koreanischen Film, der sich allerdings als Niete herausgestellt hat. The Berlin File (IMDB) ist ein Agententhriller, der in unserer Hauptstadt spielt, gefühlte 2 Stunden zu lang war und mehr amerikanischen Pathos aufgeschnappt hat, als ihm gut war. Einen unfreiwillig komischen Moment hat ein Lieferwagen mit der Aufschrift “Döners Kebab” hervorgerufen, der arabische Terroristen durch die Gegend kutschiert hat.

Privates & Alltag

Mehr Omelette als Mensch

570694_originalDer Sommer hält sich hartnäckig, was einerseits natürlich schön ist, aber andererseits doch im Laufe der letzten Woche die eine oder andere nervige Situation herbeigeführt habe, bei der ich mich so gefühlt habe, wie in dem obigen Zitat von Nietzsche beschrieben. Dennoch war es insgesamt eine nette Woche mit wenig Schlaf, aber viel Gesellschaft.

Von Mittwoch bis Freitag bin ich beim Herrn Freund untergeschlüpft und habe einige ruhige Tage mit Rumsurfen, ungesundem Comfort-Food und guten Filmen verbracht. Besonders erwähnenswert sind dabei die Filme Grand Budapest Hotel und The Chaser. Ersteres ist eine auf den Stil alter Filme getrimmte Tragikkomödie mit Starbesetzung und Letzteres ein harter koreanischer Krimi. Sehr unterschiedliches Programm, aber beides kann ich absolut weiterempfehlen.

Am Freitag war ich dann auf Missis Geburtstagsfeier eingeladen. 🙂 Wir haben sehr gemütlich im Park hinter der Uni gegrillt und anschließend in Missis Wohnung weitergefeiert. Ich habe sogar zum ersten Mal in diesem Jahr wieder Fledermäuse sichten können (im Park versteht sich, nicht in der Wohnung |D). <3OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Gestern dann habe ich Besuch von der lieben Dai bekommen, um die länger geplante Fortsetzung unseres Jurassic Park-Abends zu zelebrieren. <3 Neben Jurassic Park 3 haben wir noch Percy Jackson – Sea of Monsters, sowie Frozen gesehen und außerdem gefühlt für 5 Leute gegessen. Dai hatte einen ziemlich coolen Doctor Who-Kuchen mitgebracht, der nicht nur galaktisch aussah, sondern auch noch so geschmeckt hat (siehe Bild). ;D Ansonsten gab es selbstgemachte Pizza, Dessert und jede Menge Knabberkram, also alles, was einen perfekten Abend ausmacht. :>

Filme, Serien & Theater

Mittelalter ist teuer

Der-medicus-film-filmposter3Gestern habe ich Der Medicus im Kino gesehen. Wenn komplett deutsch produzierte Filme eine fast ausschließlich englischsprachige Besetzung anheuern, bin ich zunächst immer sehr skeptisch, aber wer bin ich, mich zu beschweren? Die meisten deutschen Schauspieler, die ich kenne, sind einfach gruselig, also darf die ARD auch gerne ihr Geld denjenigen in die Tasche stecken, die auch tatsächlich was von ihrem Handwerk verstehen.

Das Publikum im Kinosaal war ungewöhnlich… reif. Durchschnittsalter 50+, würde ich schätzen, was aber vermutlich auch kein Wunder ist – Die Buchvorlage von Noah Gordon war in den 80ern ein großes Ding, da war ich vielleicht gerade mal geboren. Ich selbst habe das Buch nie gelsen, bin also relativ unbefangen an die Sache herangegangen. Was man über den Medicus sagen kann, ist: Er ist lang. Sehr lang. Und dabei wurde mir noch gesagt, es wäre verdammt viel gekürzt worden.

Was man dem Film zugute halten muss, ist die Besetzung. Die Rollen sind erstklassig gespielt – sowohl Ben Kingsley als orientalischer Arzt, als auch Stellan Skarsgard als etwas verrupfter fahrender Bader mit Hang zu Bier und Huren. Und natürlich Tom Payne in der Hauptrolle. Oder sollte ich sagen: Tom Paynes Haare? Mein Gott, der Mann hat die schönsten Haare, die ich seit langem in einem Film gesehen habe. Es war seine erste große Hauptrolle, aber ich hoffe wirklich, man sieht in Zukunft noch mehr von ihm. Nicht nur wegen der Haare.

Außerdem sehr interessant: Der Film wurde zu großen Teilen im Harz gedreht. UND auf/bei Burg Hanstein. Da hat mich schon ein wenig der Lokalstolz gepackt. *^* Abgesehen davon plätscherte der Film so ohne große Höhepunkte vor sich hin. Typischer Fall von Optik und Schauspiel hui – Pacing pfui, aber ich weiß ja nicht, ob das im Buch genauso ist.

Im Grunde ein Film, den ich einlegen würde, wenn ich Probleme beim Einschlafen hätte und gerne irgendwas sehen würde, was mich glücklich und müde macht.

Filme, Serien & Theater

Danny Trejo, Google Hunter

Letztens gab es tatsächlich drei Filme an einem Tag zu sehen… und was für eine Mischung!

127131_abMachete Kills
a.k.a Was zum Teufel passiert hier gerade?!
Der zweite Teil des Films, der sich so anfühlt, als ob ihn Quentin Tarantino gemacht hätte, aber in Wahrheit heißt der Regisseur Robert Rodriguez. Machete, eine Art mexikanischer Chuck Norris, wird vom Präsidenten der Vereinigten Staaten beauftragt, im Austausch für die amerikanische Staatsbürgerschaft einen schizophrenen Gangsterboss umzulegen, der droht, eine Atomrakete freizusetzen. Viel Geballer und Gesplatter, viele surreale WTF-Momente und Lady Gaga. Für mich zu abgedreht, aber für den Tarantino-Fan von nebenan sicherlich Arthouse-Kino.

internshipThe Internship
a.k.a 90-minütige Dauerwerbesendung für Google
Billy und Nick sind zwei Mittdreißiger, die ihren Job als Handelsvertreter verlieren und mit einem Mal als scheinbar vollkommen antiquierte Dinosaurier auf einem hart umkämpften Arbeitsmarkt stehen, auf dem die von ihnen mitgebrachten Fähigkeiten nicht mehr gesucht werden. Um neue Wege einzuschlagen, beginnen sie ein Praktikum bei Google, an dessen Ende eine Vollzeitanstellung winkt (schön wärs, wenn das in der Realität so wäre). Vollkommen ohne IT-Kenntnisse und gefühlte zwanzig Jahre über dem Altersdurchschnitt.
Das war ein wirklich erstaunlich netter Film (übrigens nicht von Google co-produziert), lustig und teilweise wirklich niedlich. Seichtes Kino, über das mn sich freuen kann. 🙂

hanselgretelHänsel & Gretel – Witch Hunters
a.k.a Aber es gab diversity!
Hänsel und Gretel sind erwachsen geworden und verdingen sich als professionelle Hexenjäger. Ähm, war da sonst noch irgendeine Handlung? Ein eigentlich vollkommen überflüssiger Film, dem ich nichtmal den Badass-Bullshit-Bonus geben kann, weil alles einfach so unglaublich unglaubwürdig und anachronistisch war. Maschinengewehre und Insulinspritzen im Mittelalter? Oh please. Das haben nichtmal Gemma Arterton und Jeremy Renner mehr gerettet.

Filme, Serien & Theater

Aus der Dunkelheit kamen die Dunkelelfen

thor dark world…so der grandiose und unfreiwillig komische Einstieg in Thor – The Dark World, dem zweiten Teil der Marvel-Filmreihe. Und wisst ihr was? Ist mir total egal, dass der Film an manchen Stellen einfach nur hirnlos war. Jeder einzelne Film aus dieser Reihe hat einen Platz in meinem Herzen und ich habe mich riesig gefreut, dass er endlich draußen ist. 😀 Und können wir nun bitte schön jetzt endlich bald ein Loki-Spinoff bekommen? Ja? Ja?

Ansonsten bin ich letztens nach einer kleinen Pausen wieder in Sleepy Hollow eingestiegen. Warum ich das im Zusammenhang mit Thor sage – auch diese Serie ist vielleicht nicht übermäßig originell und ein wenig albern, aber man muss die Charaktere einfach lieben. Ichabod Crane, die Hauptfigur, stammt eigentlich aus der Zeit der Sezessionskriege und findet sich nun im Jahr 2013 wieder. Dabei ist er so herzzerreißend überfordert von den kleinen Dingen des modernen Alltags, dass man ihn manchmal am liebsten in den Arm nehmen und ihm sagen möchte, dass er ja recht hat und es empörend ist, für Wasser Geld zu bezahlen.

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Filme, Serien & Theater

Was am Ende bleibt

what remains

“We all present an image to the world. When we shut the door we are all alone.”

Gestern habe ich die 4-teilige BBC-Miniserie ‚What Remains‘ zuende gesehen und es hängt mir bis heute nach. Es war eine dieser Serien, die dir nach und nach immer mehr unter die Haut kriechen, bis du dich so miserabel fühlst, dass du am liebsten sofort dein eigenes Leben umkrempeln möchtest.

Ein junges Paar zieht in ein Mehrparteienhaus ein und findet gleich am ersten Abend die verweste Leiche einer Mieterin auf dem Dachboden. Melissa Young ist, wie die Polizei feststellt, bereits seit über zwei Jahren tot, jedoch hat scheinbar niemand etwas von ihrem Verschwinden bemerkt, sie vermisst gemeldet oder überhaupt registriert, dass sie nicht mehr da war. Während vieles auf einen Suizid hindeutet, hat Detective Len Harper seine Zweifel. Zu verschlungen sind die Verbindungen der Mieter untereinander, zu viele Geheimnisse scheint es zu geben, zu vieles unausgesprochen.

Wie viele britische Serien hat ‚What Remains‘ einen komplett anderen Erzählfluss als US-Serien. Es gibt keine Action und keine glücklichen Zufälle, dafür eine große Portion menschlicher Abgründe, die erst nach und nach ans Tageslicht treten, mit der Grundaussage: Wir präsentieren ein Bild nach außen hin. Erst, wenn wir unsere Tür schließen und alleine sind, zeigt sich unser wahres Ich. Hat zumindest auf mich bleibenden Eindruck hinterlassen, aber ist bei trübem Herbstwetter sehr stimmungszerstörend.


Zur vermeintlichen Ablenkung gab es dann gestern beim Kinotag ‚2 Guns‘ mit Denzel Washington und Mark Wahlberg zu sehen. Stumpfes, vorhersehbares Actionkino, das locker und witzig rüberkommen wollte, aber irgendwie einfach nur langweilig anzusehen war. Hat mich ein wenig enttäuscht, da die Presse den Film vorab überwiegend gelobt hat, aber wie so oft sollte man sich darauf nicht verlassen. Kein Film, den ich noch ein zweites Mal sehen würde und den ich vermutlich zum Wochenende schon wieder vergessen habe.

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Riddick – Ein Mann und sein Hund

riddickDemut zahlt sich manchmal aus, zumindest, was die Gesundheit anbelangt. Ich habe es in den letzten Tagen strikt vermieden, meinen Kopf zu stark zu bewegen, das Falsche zu essen oder sonst irgendetwas zu tun, was ein weiteres Drama auslösen könnte. Das hat sich ausgezahlt, ich wage mal vorsichtig zu behaupten, dass die Wunde diesmal gut verheilt. *auf Holz poch* Dafür war ich dann aber auch gestern Abend nach dem Kino so ausgehungert, dass ich mitten in der Nacht noch bei McBlöd rangefahren und mir ein großes Menü gekauft habe, Schonkost hin oder her. *pfff* Das war so gut.

Gestern war mal wieder Kinotag und es gab… „Riddick“, den dritten Teil einer Saga, von der ich die ersten beiden Teile nie gesehen habe und im Nachhinein denke ich, das war auch ganz gut so. So kann ich mir zumindest einbilden, dass ich mindestens 4 Stunden meines Lebens mit etwas Sinnvollerem verbracht habe. Zur Handlung:

Riddick ist in Schwierigkeiten. Seine ehemaligen Gefolgsleute haben ihn zum Sterben auf einem gottverlassenen Wüstenplaneten zurückgelassen, auf dem skorpionartige Alienwesen ihr Unwesen treiben. Da er außerdem nicht schon genug Probleme damit hat, für sich alleine zu sorgen, zieht er einen …Dingo-/Hyänen-/Promenadenmischungs-Hundewelpen auf, der fortan zu seinem treuen Begleiter wird (und wahrscheinlich jeder weiß, was irgendwann im Laufe jedes Films mit treuen Hundebegleitern passiert, machen wir uns also keine Illusionen). Um dem Planeten zu entfliehen, entsendet Riddick schließlich ein Notfallsignal ins All, das auch prompt zwei Gruppen von Kopfgeldjägern anlockt, die Riddicks Kopf nur zu gerne in einer Kiste sehen würden. Verfolgungsjagden, Spuren der Verwüstung und Alienangriffe folgen. Und wir haben am Ende gelernt, dass Riddick ein echter Kerl ist, der sogar lesbische Frauen wieder richtigherum polt. Yeehaw und so. Ein echter Wohltäter.

Letzteres war es dann auch, was mir letztlich den einzigen Lichtpunkt des ganzen Films genommen hat: Katee Sackhoff (u.a. Battlestar Galactica) als vermeintlich starke, unabhängige weibliche Figur, die gleichauf mit den männlichen Charakteren ist und sich nichts bieten lässt. Keine, die bei den erstbesten Avancen eines Typen einknickt, die selbstverständlich ohne Makeup und Wallemähne ihren Mann steht. Tja. Es hätte so schön sein können. Aber nein, das geht ja nicht, die einzige Frau des Films muss natürlich auf Riddick anspringen, egal ob sie eigentlich auf Frauen steht oder nicht. Riddick wird’s schon richten. Man möchte brechen, wirklich.

Abgesehen davon kann ich auch nicht viel Gutes über den Film verlieren. Ein alberner B-Movie voller Logiklücken, mittelmäßiger Optik und einer überwältigenden Palette an Gesichtsausdrücken des Hauptdarstellers (und mit „überwältigend“ meine ich: Level Kristen Stewart).

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Freitag der Dreizehnte – Bring it on

sandglasss_misc_04Ich bin nicht abergläubig oder abergläubisch. Aber wie man dieses Attribut nun tatsächlich schreibt, musste ich gerade verwundert im Duden nachschlagen. Bisher war ich immer der Meinung, die Aussprache „abergläu-bisch“ wäre so eine hässliche, verzerrte Verstümmelung des Wortes a’la „Isch geh Kirsche“, aber es ist tatsächlich so, dass es beide Schreibweisen gibt und beide legitim sind. Tatsächlich steht im Duden sogar, dass „abergläubig“ veraltet sei, aber ich habe nirgendwo einen Hinweis oder eine nachvollziehbare Erklärung gefunden, warum denn „-isch“ auf einmal zeitgemäßer oder überhaupt richtig ist. Abergläubig kommt von Aberglaube, und wenn man an etwas glaubt, dann ist man gläubig. Nicht gläubisch. Ärks, warum bloß ist das trotzdem okay? Kann mir das mal ein Sprachwissenschaftler nachvollziehbar erklären?

Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich heute, am Freitag den Dreizehnten, über hässliche Adjektive mokiere, stecke ich gerade in den letzten Vorbereitungen vor der Connichi, die ich auch dieses Jahr wieder am Samstag besuchen werde. :3 Diesmal bin ich auch, im Gegensatz zum letzten Mal, halbwegs gesund und voller Tatendrang, aber das wird sich vermutlich spätestens nach der nächsten durchwachten Nacht wieder geben, eh. |D;; In drei Stunden geht es dann los zu Miss Lea, die auch diesmal wieder die großzügige Gastgeberin unserer kleinen Connichi-Kampftruppe ist. ♥ Ein Bericht folgt dann Anfang nächster Woche.

In den letzten Tagen gab es mal wieder einige Filme… sogar so viele Filme, dass ich gar nicht weiß, über welche ich schon geschrieben habe und über welche nicht, weswegen ich wohl nur über die drei schreiben werde, die mir spontan im Gedächtnis geblieben sind. |D;;
Letzten Donnerstag lief „White House Down“ im Kino, ein Film von Roland Emmerich, der erwartungsgemäß von amerikanischem Patriotismus nur so trieft, aber in meinen Augen dennoch ganz unterhaltsam war. Er war zumindest nicht vollkommen bierernst, es gab etwas zum Lachen und ich habe mich die ganze Zeit über nicht gelangweilt. Dennoch: So langsam ist diese ganze Terrorismus-Schiene im Kino ausgereizt. Channing Tatum darf aber gerne noch einen Stripperfilm drehen, hab ich nichts dagegen.

Action Heroes, Klappe die zweite: „Oblivion“ mit Tom Cruise ist ein Film, der Anfang des Jahres angelaufen ist und der einfach mal komplett an mir vorbeigegangen ist. Ich weiß nicht, warum, denn so grottig war er nicht, auch wenn ich das Gefühl hatte, die Handlung schon zehnmal in irgendwelchen anderen Filmen gesehen zu haben. Ansonsten aber ein solider Sci-Fi-Thriller mit, und das war eigentlich das Beste, Nikolaj Coster-Waldau. Na, wer kennt ihn? 😀 Die Lannisters treiben sich eben auch in der Zukunft herum…

Zu guter Letzt der Kinofilm von gestern Abend: „R.E.D. 2“, die Fortsetzung des Altherren-Agenten-Films von 2010. Ich mochte den ersten Teil ganz gerne, hauptsächlich wegen John Malkovich und Helen Mirren, und entsprechend habe ich mich auch auf den zweiten Teil gefreut. Enttäuscht wurde ich nicht, ich habe die nette Actionklamotte bekommen, die ich erwartet hatte, wobei das schönste eigentlich war, dass der Film so viele bekannte Darsteller an Bord geholt hat, sodass ich mich permanent gefreut habe, ein bekanntes Gesicht zu entdecken. |D Mein persönliches Highlight war aber, dass man sich offenbar überlegt hat, auch was für die weibliche Zuschauerschaft zu bieten – und Byung Hun Lee als koreanischen Auftragskiller verpflichtet hat. Damn. ♥

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Kurz vor alt

nixieNoch ganz genau acht Stunden, dann ist die erste Hälfte meiner 20er-Lebensjahre endgültig vorbei. Dann bin ich kein Mittzwanziger mehr, sondern eine „Hell yeah, almost 30!!“-Person, ugh. Gleichzeitig feiert mein Blog im kommenden Jahr sein 10-jähriges Jubiläum, ich habe also mit knapp 16 Jahren angefangen, diesen Blog zu betreiben. Wer weiß, wie depressiv ich erst werde, wenn das nächste Jubiläum dann erst ansteht, wenn ich 36 werde und meinem schönen Anfang-30er-Zustand nachtrauere? |D
Aber es gibt auch Schönes zu berichten: Viele liebe Menschen haben mich schon im Vorfeld mit Post und Geschenken bedacht und ich freue mich darauf, alles dann morgen in Ruhe zu öffnen. x)

Gestern war mal wieder Zeichnertreffen, diesmal mit den Homegirls in Hannover. Und wirklich außerordentlich stattlicher Besetzung und zwei Neuankömmlingen, der lieben Yuca und der ebenso lieben MissPotts (anfangs noch mit Anhang). ♥ Die Anfahrt war witzigerweise diesmal für jeden von uns irgendwie mit Hindernissen gespickt, zumal wir den HBF Hannover im Ausnahmezustand vorfanden, Fußballspiel sei Dank. Da war es schon fast ein Wunder, dass niemand verloren ging und wir alle sicher hinter der Uni ankamen, wo wir den sonnigen Tag im Freien verbracht haben. x) War diesmal ein wirklich schönes und angenehmes Treffen, auch wenn mein Essen eher in Richtung „Giftmüll“ ging und neongrün aussah, wie Noii es so passend beschrieb. getröstet habe ich mich dann auf dem Rückweg mit gebackenen Garnelen von Nordsee, man gönnt sich ja sonst nichts. |D;;

Filmtechnisch gab es in den letzten Tagen zwei vollkommen gegensätzliche Werke: Zunächst „The Notebook“ (auf Deutsch: „Wie ein einziger Tag“), der bei imdb.com so herausragend gute Bewertungen bekommen hat, dass man eigentlich meinen sollte, dass man nichts falsch machen kann. Tja, nun. Ich weiß zwar nicht, in welchem Universum platte, klischeebehaftete Liebesschmalzfilme mit nervigen Figuren als qualitativ hochwertig angesehen werden, aber ich möchte nicht darin leben. Die Liebesgeschichte zwischen einem armen Schlucker und einem reichen, verwöhnten Stadtmädchen zu Zeiten des 2. Weltkriegs (was keine Rolle gespielt hat, der Film spielte auch in Amerika) war jedenfalls grauenvoll. Nicht zu empfehlen, es sei denn, man ist wirklich ein Hardcore-Fan von Ryan Gosling.

Am Donnerstag gab es dann das Kontrastprogramm im Kino: „Pain & Gain“, eine irrsinnige, tiefschwarze Crimekomödie nach einer wahren Geschichte um eine Gruppe von Bodybuildern, die in den frühen 90er-Jahren ins Entführungs- und Erpressungsgeschäft einsteigen, was fatal und auf allen Ebenen eskaliert. Ich hatte keine große Erwartung an den Film, aber er war letztlich so bitterböse und auf fast schon geniale Art und Weise idiotisch, dass ich wirklich Spaß daran hatte. Die meisten Bewertungen sehen das nicht so und der Film ist sicherlich nicht Jedermanns Sache (alleine wegen der Brutalität), aber ich persönlich war sehr positiv überrascht.

 

Filme, Serien & Theater

Gesehen: Elysium

ElysiumHeute war mal wieder 2-für-1-Kinotag und es gab tatsächlich mal einen Film zu sehen, bei dem man nicht gezwungen war, ihn in 3D zu sehen: „Elysium“. Zugegeben, ich hatte von dem Film keine wirkliche Vorstellung, obwohl ich die Vorschau gesehen hatte, aber da Mister Freund so gerne Sci-Fi-Dystopien sieht und das Ganze vom „District 9“-Regisseur umgesetzt wurde, wurde dieser Film besucht.

Im Jahr 2154 ist die Erde heillos übervölkert, arm und kaputtgewirtschaftet. Die wenigen Reichen haben sich außerhalb der Erdatmosphäre ein künstliches Raumparadies geschaffen, das sogenannte Elysium. Ein Refugium, in dem niemand krank oder alt wird und die Bewohner ein bequemes Leben führen, während die weniger Priviligierten auf der Erde in regelrechten Ghettos in Armut leben. Als der Fabrikarbeiter Max durch einen Arbeitsunfall einer lethalen Strahlenbelastung ausgesetzt wird, setzt er alles daran, nach Elysium zu gelangen, um sein Leben zu retten. 

„Elysium“ ist kein schlechter Film. Gerade die Einführung in das von Repressalien geprägte Leben auf der Erde war ziemlich interessant, weil es einem tatsächlich einen gut vorstellbaren Einblick in das gegeben hat, wie unsere Welt in ein paar hundert Jahren aussehen könnte. Die Optik ist sehr gut gelungen, auch wenn man leider relativ wenig von Elysium zu sehen bekommen hat, da die Actionszenen schnell den Hauptfokus des Films bilden. Das Problem sind allerdings die Charaktere – sie sind einem einfach egal. Ich zumindest habe absolut keinen Zugang zu ihnen gefunden und entsprechend habe ich auch nicht mitgefiebert. Die lineare Handlung hat ihr Übriges getan.

Allgemein kein Film, den ich ein zweites Mal sehen würde, aber schlecht fand ich ihn auch nicht. Aber wenn es um düstere Zukunftsfilme geht, fand ich doch „District 9“ weitaus interessanter und mitreißender. Ja, ich kann mich mit Aliens bisweilen besser identifizieren als mit Menschen, sollte einem das zu denken geben? |D Apropos District 9: Sharlto Copley, der in Elysium den irren Auftragskiller/Regierungsagenten gespielt hat, ist in District 9 der Hauptdarsteller. Ich finds immer wieder lustig, dass manche Regisseure so ihre Lieblingsdarsteller haben. 🙂

Persönliche BewertungStar-full-iconStar-full-iconStar-full-iconStar-empty-iconStar-empty-icon