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Art & Illustration, Privates & Alltag

Inzestengel im Chinalokal

Dreimal darf man raten, wessen schlechtes Gehör den obigen Hörfehler ausgebrütet hat…ahem. Es geht hier aber in erster (und zweiter und dritter) Linie weniger um irgendwelche seltsam gepolten Flügelwesen, sondern mehr um das heutige Kakao-Treffen anlässlich des Gratis-Comic-Tages. |D Das war nun heute, und…ich will verdammt sein, wenn ich jemals so verrückt bin, mich in diese Menschenmassen zu werfen, nur um ein paar Gratiscomics abzustauben.  *drop* Das interessante dabei war, dass (wohl auf Drängen der breiten Masse hin) diesmal auch drei Manga-Heftchen angeboten wurden, allerdings nur von Serien, die ohnehin schon auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Leseproben also quasi. War für mich jetzt nicht so wahnsinnig interessant, da man besagte Leseproben auch durchaus auf den Seiten der Mangaverlage lesen kann (Bleach, Hab dich lieb Suzuki-kun!! und Prinzessin Sakura). 

Stattdessen haben sich ein paar Leute der üblichen Kakao-Hannover-Besetzung und ich an die neben dem Comicshop aufgebauten Tisch gesetzt, gequatscht, gezeichnet und die Kuriositäten beobachtet, die so rumgelaufen sind. Mein Highlight des Tages war, als einige sehr laute und penetrante Kreischkiddie-Cosplayer vom Dönermann nebenan verjagt worden sind, weil sie seinen Eingang blockiert und rumgequiekt haben. |DD Go, Dönermann!

Meine Ausbeute war trotz des ignorierten Gratis-Comic-Tags nicht übel, ich hab endlich den passenden Stift für meine grobmotorigen Wurstfinger geschenkt bekommen. |DD Kommentar dazu: „Den hab ich gesehen und dachte, der ist was für Newt!“ Herzlichen Dank. xD! Ich habe außerdem zwei neue Kakaokarten bekommen, die linke stammt von Leschwa alias Gelu und die rechte von Sawyer. 😀 Dafür bin ich sogar eine von meinen alten freien Karten losgeworden, ich bin begeistert. |D

AUßERDEM habe ich es tatsächlich geschafft, die letzten Seiten meines ConHons bis auf eine Seite zu füllen…YAY!  *glitzer* Die besagte letzte Seite ist dann für Madame Mey reserviert, die gleichzeitig dann auch die erste Seite meines neuen ConHons deflorieren darf…harrharr! >D Weißte ja Bescheid, was dir bei meinem Besuch im Juni blüht, Miezie. |D

Eben hab ich schonmal den Tomatenbelag für das italienische Bruscetta vorbereitet, das es heute Abend zum ESC gibt, lecker. Wenn bloß die Finger danach nicht eine Woche lang nach Knoblauch riechen würden, hurr.

Games, Privates & Alltag

Pokémonday 2011 – Celebi-Downloadtour

Vorsicht, Geekeintrag im Anflug. |D
Heute war nun mal wieder Pokémon-Day in Hannover, und ich musste natürlich hin. Immerhin gab es Celebi runterzuladen. CELEBI! *nasenblut* Wie lange ich auf diesen Tag gelauert habe, echt. Das war auch tatsächlich das Einzige, was sich daran gelohnt hat, der Rest war irgendwie ziemlich lieblos. Doch von vorne.

Begleitet hat mich die wundervolle Madame Lea mit …waren es 11 Editionen? Jedenfalls hatte sie eine ganze Tupperdose voller Pokemon-Editionen für alle möglichen Leute dabei. |DD Da es heute extrem eklig und kalt draußen war, sind wir mit dem Auto hingedüst…und mein wunderbares Navigationsgerät ist mal wieder ausgefallen, sodass ich aus dem Kopf navigieren musste. UND ES HAT GEKLAPPT. Woah. Sogar ohne großes Verfahren, wie gut ich bin. |D

Beim besagten McDonalds angekommen haben wir erstmal sofort direkt vor diesem Infostand da geparkt. Mit Karacho in die erste Parklücke rein und dann spontan entschieden, uns vorerst nicht unters gemeine Volk zu mischen. Sprich, wir saßen nerdig im Auto, haben wie die Bekloppten Celebis runtergeladen und dabei meine Fensterscheiben mit unserem heißen Atem von vorne bis hinten beschlagen. |D

Das Enttäuschende war allerdings, dass mein DS irgendwelche Probleme hatte, sich mit dem blöden Hotspot da zu verbinden. Ich habe KEINE Ahnung wieso, auf jeden Fall stand ich schon fast vorm Schreianfall, aber die liebe Lea hat mir dann eins von ihren Celebis geschenkt! TAT~~ Das war so lieb, vielen lieben Dank an dich nochmal, falls du das hier liest! Mein Tag war also gerettet.

Ansonsten konnte man die „Veranstaltung“ da ziemlich knicken. Es gab einen winzig kleinen Stand, an dem eine grantige (undwahrscheinlich halberfrorene) Dame stand und Prospekte verteilt hat und einen großen Celebi-Aufsteller, den ich am liebsten mitgenommen hätte. <3 Und ein tolles Gewinnspiel, das uns fast unsere Finger gekostet hätte, so verdammt kalt war es. Ganz zu Schweigen von den vielen gruseligen Kindern, die da primär rumliefen. Aber insgesamt war dann doch weniger los als erwartet. Im Klo haben wir dann noch eine empörende Entdeckung gemacht (siehe Bild) – wer lässt denn bloß seinen Celebi-Prospekt am Waschbecken liegen und tut nasses Klopapier drauf? *noes* Wenn es nicht so ein bisschen eklig gewesen wäre, hätte ich es am liebsten gerettet. Ja, ich weiß, ich bin bekloppt.

Nunja, jedenfalls hab ich jetzt auch einen Pokemon-Day miterlebt und nebenbei mal wieder etwas erlesene Gesellschaft genossen. |D Morgen ist Montag, das heißt, es ist Schluss mit dem Gammelwochenende und ich muss wieder ins Praktikum. Zweite Woche, ich komme!

Privates & Alltag

Verrückte Hutmacher im Schneegestöber

Gestern hab ich mich seit langer Zeit mal wieder mit Madame Lea in Hannover getroffen und es war ein toller Tag. *herz* Auch wenn ich mir manchmal wünschen würde, dass man die Stadt für dich alleine haben könnte, denn es war mal wieder brechend voll. Woah. Und mit „brechend voll“ meine ich tatsächlich einen klaustrophobischen, Menschenhass fördernden Zustand – ich weiß gar nicht, was die alle in der Stadt wollten. Es war jedenfalls von dem Aspekt her schrecklich, wobei das Ganze dadurch angenehmer gestaltet wurde, dass Lea und ich einen ziemlich gleichen Einkauffstil haben: Ins Geschäft reingucken, feststellen, dass zu viele Menschen dort sind, sofort umkehren. |D

Wir waren zunächst Mittagessen bei unserem Stamm-Asiaten Miss Saigon am Steintor, und haben sogar im ersten Stock einen tollen Platz am Fenster ergattert. <3 Das Essen war wie immer größtenteils lecker – „größtenteils“ deswegen, weil wir beide ziemlich mäkelig sind, was bestimmtes Gemüse, der Geschmack von bestimmtem Gemüse, die Farbe von Gemüse und die Konsistenz von Gemüse angeht. Kurz gesagt, es wurde viel aussortiert, aber der Rest schmeckte. Ich bin für gemüsefreies Essen!! *beschwer* (Es sei denn, ich kann mir selbst aussuchen, was für Gemüse reinsoll)

Ich hatte zunächst eine Nudelsuppe (mit Kohl und…grünem SALAT drin. Wtf.) und dann noch eine kleine Platte Lachssushi. Lecker!

Danach sind wir ein bisschen durch die Stadt und diverse Läden gestreift (immer nach dem Prinzip, was ich ja schon oben beschrieben habe. |D), bis es plötzlich anfing zu schneien. Schnee, liebe Freunde. Ich hab mich ein kleines bisschen veralbert gefühlt, nachdem wir ja letzte Woche noch Frühlingstemperaturen hatten und schon die ersten Krokusse anfingen zu sprießen. Langsam ist aber mal genug mit Winter! *pft*

Da es dann entsprechend kalt und ungemütlich wurde, wollten wir uns ein Café zum Aufwärmen suchen. Kein Problem in einer Großstadt wie Hannover, sollte man meinen. NICHTS DA. Die Menschenmassen haben gestern nicht nur alle Geschäfte für sich beansprucht, sondern auch die Cafés überrannt. Wir haben ungelogen 5 (!) Lokalitäten aufgesucht und bei keiner einen Platz ergattern können. Letztlich haben wir uns dann oben bei Kaufhof im Restaurant niedergelassen, wo gerade mal ein Tisch noch frei war, puh. <,<

Nach mehr oder minder großem Genuss von Heißgetränken (dank Mangel an Zucker und dreckigen Löffeln), beschlossen wir noch, die Karnevalsabteilung zu raiden. Und ich sag euch, Kaufhof zieht das dieses Jahr ziemlich…enthusiastisch auf. Da ist nicht nur eine Abteilung mit Kostümen, nein! Da laufen auch Verkäufer in seltsamen Kostümen rum und im Hintergrund wird Apres-Ski Musik gespielt. °.° ;; Das war ein bisschen gruselig, und scheinbar hat die Musik den Leuten, die da die Schilder schreiben, nicht ganz gut getan (siehe Bild |D).

Was uns aber nicht davon abgehalten hat, uns jeder drei fette Hüte zu schnappen und uns damit in eine Umkleide (in der Unterwäscheabteilung, weil weniger überlaufen) zu verziehen und witzige Fotos zu machen. |D Die erspar ich meinen geneigten Lesern an dieser Stelle aber.

Heute ist dann jetzt mein letzter Tag in Freiheit – morgen fängt mein Praktikum an. Ich werde ab dann wahrscheinlich weniger oft bloggen.

Anger Management

Die Höflichkeit einer Absage

Heute mal ein ganz generelles Thema, was mich schon seit langem ziemlich aufregt, aber was in letzter Zeit irgendwie Gang und Gebe zu sein scheint. Ich rede von der Unart, sich nicht anständig anderen Menschen gegenüber artikulieren zu können, was Zusagen, bzw. Absagen betrifft.

Wenn ich mich mit einem Bekannten verabreden möchte, dann schlage ich mit möglichst vernünftigem Vorlauf einen Ort (und im idealsten Fall eine Zeit) vor. Bevor ich das tue, checke ich meinen Kalender: Kann ich auch wirklich an dem Tag? Und wenn noch keine Termine vorhanden sind: Hat mir mein Arzt/meine Mutti/der Klempner/das rosa Einhorn vielleicht doch angedeutet, an dem Tag eventuell vorbeizuschneien? Falls ja, wäge ich die Chancen ab und schlage meinem Bekannten entweder einen anderen Termin vor, oder warne schonmal, dass eventuell doch ein Notfall unser Treffen spontan verhindern könnte.

Was ich aber in letzter Zeit gehäuft erlebt habe, waren Aussagen wie „Lass mal irgendwann diese Woche treffen, ich sag dir Bescheid wann ich kann. :D“. Was ich früher auf so eine Aussage hin gemacht habe, war, treubrav abzuwarten und mir schonmal alle möglichen Tage extra freizuhalten. Heutzutage zwinge ich mich dazu, unabhängig von solchen Aussagen meine eigenen Pläne zu machen. Und wenn dann Person A nach langer Wartezeit mit einem Tag rausrückt, an dem ich mir in der Zwischenzeit schon was vorgenommen habe, dann ist das Person A´s Pech. Ich bin verdammt nochmal  nicht dafür da, um mich nach Leuten zu richten, die es nicht hinbekommen, vernünftig zu planen. Trotzdem ist das Geschrei dann immer groß.

Was ich noch GROB unhöflich finde, ist die Unfähigkeit, eine Absage zu erteilen. Da hat mich nun Person A angeschrieben, dass sie mich gerne treffen würde – wann, ist noch zu klären, aber super, das freut mich doch erstmal. Und dann passiert….nichts. Denn offenbar sind viele Leute heutzutage der Ansicht, dass keine Absage eben doch eine Absage ist – vollkommen selbstverständlich. Dabei kostet es doch wirklich keine zwei Minuten, jemandem eine Mail/SMS/Telefonnachricht zukommen zu lassen, um sich zu entschuldigen, weil eben doch trotz guter Absicht keine Zeit da ist.

Das Schlimme ist, dass nicht nur Privatpersonen so mit ihren Kontakten umspringen – im Zuge meiner Praktikumsbewerbungen habe ich festgestellt, dass auch öffentliche Einrichtungen, Firmen und Ämter sich oft einfach nicht die Mühe machen, einem zumindest einen Einzeiler mit „Sorry, kein Bedarf“ zukommen zu lassen. Was soll ich denn bitte davon halten? Da sitzt eine Sekretärin, die dafür bezahlt wird, Korrespondenz mit einem zu halten und sie tut….nichts dergleichen. Na herzlichen Dank, da hätte ich mir mein Papier/meine Zeit auch gleich sparen können.

Solche Vorfälle mal beiseite geschoben – sind denn heute Kontakte einem so wenig wert, dass man so mit ihnen umspringt? Ich rede nicht von plötzlichen Notfällen, die immer mal wieder auftauchen können und eine Verabredung spontan platzen lassen – sowas ist verständlich. Aber jemanden hinzuhalten und dann am Ende vielleicht kurzfristig oder gar nicht abzusagen…finde ich einfach nur ein Zeichen von mangelnder Wertschätzung.

Und ja, Zuspätkommer finde ich auch zum Kotzen. Wollte es nur gesagt haben.

Privates & Alltag

The hidden importance

Well yeah, I´m kinda back in town after my illness. It´s still not completely gone, but at least I feel much better now than a week ago. The week before last was pretty eventful, but I don´t think I will write about it in detail. Friday: ASP in concert (Osnabrück) and Saturday: Strip-Show. LOL. Freakish combination, but both events were very interesting (Well…“interesting“ is not quite the word to describe the „American Dream Men“ show, which Iri had invited me to. It was more…inspiring.*g*). ASP was pretty nice to listen to, lots of songs from the new Krabat-album and I absolutely loved Alexanders life singing and (again) the violonist. <3 If you have the chance, you should go and experience it yourself.

Lying in bed and being ill, one comes to thing about things they normally don´t ponder on. In my case, I thought about old friends and my way of keeping in touch with them. Years ago I was a regular writer of long letters, which was a good and enjoyable way to share thoughts. Then came the stressful time in highschool and more and more I came to let those writing habits slide. The internet became the more efficient way to keep in touch with people, but it did not work in every aspect.
Then, some months ago, I got a letter from a really old friend of mine. I guess this was one of the main impulses for me to think about some really good friendships I had lost over the years. Nostaligic, eh? Unfortunately, most of the adresses and numbers have been lost over the years, so I´ll hardly have a chance to touch base with those people.
But sometimes, there´s something like…fortunate coincidence. Years ago I lost contact to a really good friend of mine. I had tried to find her several times, because the contact ran dry very abruptly and without any visible reason. To cut a long story short: Encouraged by the thoughts of my flu-sick mind I gave the search a second chance and…succeeded! This is so crazy, but I´m totally happy that I finally found her. <3 Good to have you back, Reiki. *clings*

Well, this story taught me one thing: There may be coincidences like that, but reality looks like that: Once you´ve lost a good friend they will be irrecoverably lost. I have some really great and patient friends and I don´t want to lose any of them by not keeping the contact. So I decided to try harder and don´t let those contacts run dry by being lazy. Big words since there will be stressful times coming – but I´ll do my best.