Nachdem ich letztens am Wochenende von einem Abenteuer auf einer Burg in Thüringen zurückgekehrt war, bekam ich einen Sack Äpfel in die Hand gedrückt. Obst ist ja schön und gut, aber wie das nun einmal so ist – jeden Abend Äpfel war dann doch nicht mein Ding, sodass ich den Beutel bis heute in meiner Küche lagern ließ, bis ich kurzentschlossen den Plan fasste, mich des „Problems“ mit einem Mal zu entledigen und daraus einen Kuchen zu backen. Das folgende Rezept ist sehr einfach zu machen, schmeckt lecker und jetzt habe ich auf jeden Fall die nächste Zeit keinen Mangel an Kuchen mehr. 😉
Backen
Morgen, am Samstag, steht die große Feier zum 65. Geburtstag meiner Mutter an. Nicht, dass irgendjemand in dieser Familie Gelegenheit gehabt hätte, das irgendwie zu vergessen, immerhin laufen die Vorbereitungen schon seit Tagen. x_x Dabei hat das Ganze nicht einmal mehr die biblischen Ausmaße, die Frau Mama anfangs geplant hatte, aber dennoch wird bei uns diszipliniert gekocht, gebacken, Reden einstudiert und an der gewünschten Präsentation gefeilt. Also, Eventmanager wäre mal so gar kein Beruf für mich, ich bin ziemlich froh, wenn das ganze Theater nach dem Wochenende dann wieder vorbei ist.
Heute morgen habe ich dann meinen kulinarischen Teil geleistet und fleißig gebacken: Schoko-Muffins, Straciatella-Muffins, Blätterteigteilchen mit Apfelmus- und Kirschfüllung. Und diesmal ist wider Erwarten mal nichts schief gegangen, es sieht sogar alles ganz passabel aus. ♥ Die größte Herausforderung besteht jetzt darin, der Versuchung zu widerstehen… T-T
Heute Abend trudelte dann schonmal ein kleiner Teil der Familie zum Grillen ein. Die sind alle zwar wirklich nett, aber ich komme mir bei sowas immer ziemlich fehl am Platze vor. Spätestens, wenn sich über die Großelterngeneration unterhalten wird und Geschichten über Schwippschwager Fritz aus Kleinkleckersdorf ausgepackt werden, ist das für mich ein Grund zu flüchten. Da aber noch das eine oder andere Weinchen kühlgestellt war, wurde ich, denke ich, nicht vermisst. |D…
Heute habe ich zudem zwei Bewerbungen für Minijobs hier in der Nähe abgegeben, ich bin sehr gespannt, ob ich vielleicht morgen schon eine Antwort bekomme (zumindest wurde sich bei der einen Stelle recht interessiert gezeigt). Dann kann ich auch wieder entspannter an meine „richtigen“ Bewerbungen gehen, wenn ich mir keine Sorgen um meine Finanzen machen muss. Außerdem denke ich, ein etwas regelmäßigerer Tagesablauf würde mir auch mal wieder gut tun. :3
Außerdem, historisches Datum: Ich habe heute „Fire Emblem: Awakening“ durchgespielt, whoohoo. ♥ …und direkt den nächsten Durchlauf gestartet. |D Diesmal werde ich alles optimal machen und auch mal zur Abwechselung mit einer männlichen Unit spielen. Okay, das klang gerade irgendwie seltsam. Ähm. |D Jedenfalls habe ich diesmal unbeabsichtigt das Standard-Aussehen ausgewählt, weil ich es recht schwer fand, einen schönen männlichen Charakter zu erstellen. Frisuren-DLC, anyone? ;-; …hm, ich sollte mal einen Fire Emblem Eintrag machen.
Es ist wieder einmal soweit, es ist Ostern – auch, wenn man von den Temperaturen her meinen könnte, Weihnachten oder zumindest Halloween stünde vor der Tür. Im letzten Jahr habe ich noch darüber geschrieben, wie schön warm es war, und ich kann mich sogar daran erinnern, ein kurzes Sommerkleid getragen zu haben. *wtfgbbq* Heute waren bei 1°C hingegen eher mehrere Schichten Kleidung und dicke Socken angesagt, aber zumindest hat sich nach Tagen endlich mal wieder die Sonne blicken lassen, das ist ja auch schonmal was.
Heute Morgen bin ich als erstes zu meinem Schreibtisch gegangen und durfte endlich die Wichtelbriefe aufreißen, die dort seit Tagen für mich herumlagen und mich angelächelt haben. Ich habe dieses Jahr an zwei Oster-Wichtelaktionen teilgenommen und ganz, ganz tolle Post zurückbekommen. X) Die beiden Kakaokarten kann man rechts betrachten, ich hab mich sehr darüber gefreut. So kann Ostern gerne anfangen. |3
Ich muss zugeben, dieses Ostern ist das erste seit…eigentlich, seit ich ausgezogen bin, an dem ich tatsächlich Eier gefärbt habe. Sonst war das immer so eine Tradition, die ich zusammen mit meiner Mutter durchgeführt habe…ohne die Eier hinterher zu essen, ich mag nämlich keine kalten, hartgekochten Eier, so schön sie auch aussehen mögen. |D;; Nunja, aber da dieses Jahr die Ostergeschenke eher bescheiden ausfallen mussten, habe ich mich diesmal drangemacht und in der Küche rumgewerkelt. Die Gold-Glanzeier waren eine wahnsinnige Schweinerei, vorallem, da die mitgelieferten Schutzhandschuhe undicht waren und ich am Ende des Tages aussah, als ob mir jemand mit einem Hammer auf die Hände gehauen hätte. |D;; Aber letztlich hat es sich gelohnt. Gebacken hab ich auch, nämlich süße Osterbrötchen. Die eher wie Fladen aussehen, aber es muss ja nich hübsch aussehen, nur schmecken. *likeaboss* Das Rezept ist übrigens das Folgende:
Zutaten:
600g Mehl
3 Eier
1 1/2 Tütchen Backpulver
1 Tütchen Vanillezucker
1 Röhrchen Butter-Vanille-Aroma
500g Speisequark (ungesüßt)
Etwas geschmolzene Butter für die Behandlung
PuderzuckerZubereitung:
Eier, Vanillezucker, Quark, Aroma und Vanillezucker zu einer cremigen Masse mit dem Mixer verrühren. Anschließend Mehl und Backpulvernach und nach hinzugeben und den ganzen Teig etwa 30 Minuten stehen lassen. Anschließend auf einem Backblech kleine Häufchen platzieren und diese mit etwas geschmolzener Butter bepinseln, damit die Brötchen weich bleiben. Dann bei 200°C bei Umluft in den Ofen schieben und backen, bis die Brötchen ganz leicht zartbraun sind. Anschließend aus dem Ofen holen, nochmals mit Butter bestreichen und Puderzucker drüberstreuen.
Ist ein ganz simples Rezept und ziemlich lecker, wie ich finde. Kann man gut als nicht ganz so süßen Kuchenersatz oder mit Marmelade zum Brunch essen. X) Apropos, morgen geht es dann zum traditionellen Oster-Familienessen bei meiner Mutter, dieses Jahr zum ersten Mal in der neuen Wohnung. Grillen ist geplant, allerdings angesichts des Wetters drinnen. Macht ja nichts. X)



